Leerer Golf II VR6 Motorraum

Golf II VR6 im klassischen Stil

Da dieser Golf aus dem Edition One hervorgegangen ist, wurden anfangs alle Sachen davon übernommen. Darunter fallen Innenraum, Felgen und Fahrwerk sowie nahezu alle Anbauteile. Ziel war es, einen Golf II VR6 im Stile der 90er Jahre aufzubauen. Sowohl die Farbe, als auch die Felgen sollten nach Möglichkeit klassisch und nicht im verspielten bzw. futuristischen Fast´n´Furious Look sein.

Über die letzten Jahre hinweg wurde der 2er dann in Sachen Motorleistung etwas aufgerüstet, wobei das Entfernen der Gammelecken und der Batterie und dem Luftfilterkasten im Vordergrund stand.

Welche Felgen für den VR6? BBS RS? Porsche? 15 oder 16 Zoll?

  • KW-Gewindefahrwerk V2 für Corrado VR6
  • Rebound des Fahrwerks an VA um 4 cm erhöht
  • BBS RS in 8x15 ET 18 und ET 3 mit Außenbetten aus Edelstahl
  • Reifen in 195/45 ausgelegt auf das Gewicht des VR6
  • G60 Bremsanlage

Ursprünglich war der Plan die PLS Le Mans Felgen des Edition One weiter zu benutzen, da sie zeitlos und sehr schön waren. Leider passten die Felgen aber nicht mal in ihrer schmalen Ausführung in 8x15 unter die Karosserie. Da ein erneutes Umschüsseln der Felgen nicht wirklich in Frage kam, war es das mit den PLS Le Mans Felgen.

Im Laufe der Zeit wurde das Auto auf 8x16 BBS RS vom Porsche abgenommen und hatte zwischenzeitlich noch Porsche Gullideckel und dreiteilige Revolution Modern Line in 15 Zoll getragen.

Vor dem Umbau auf VR6 wurde der Golf dann wieder auf 15 Zoll BBS RS gestellt, die dem klassichen Konzept noch am besten Stehen und zwischenzeitlich an der Hinterachse auf 2,5 Zoll und Edelstahlbetten umgerüstet wurden.

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Vom 55 PS Golf II über einen GTI-Motor hin zum VR6

  • 2.9 Liter VR6 vom Passat
  • Fächerkrümmer von Hartmann
  • Gruppe A Abgasanlage ohne Vorschalldämpfer
  • Optisch überarbeiteter Motorraum
  • Etliche Sonderanfertigungen u. a. Wasserrohre und -kühler
  • Optimierung der Luftzufuhr bis in die Brennräume

Der Motor war wirklich ein Thema gewesen. Als der Golf gekauft wurde, war es ein 55 PS Golf, der anschließend den GTI-Motor des Edition One bekam. Dieser wurde optisch etwas aufbereitet und das war es dann für lange Zeit.

Erst als der Golf II nicht mehr für den Alltag herhalten musste, kam der Umbau auf etwas stärkeres. Es sollte was solides und haltbares sein, was aber trotzdem Spass macht und sich um die 200 PS bewegt. So fielen G60 und Turbo aus der Wahl raus und es blieb nur noch der VR6 über. Nur wenn schon, dann doch gleich den großen 2.9 Liter VR6.

Da sich über die Jahre etliche Gammelecken im Motorraum bildeten, wie z. B. unter der Batterie oder dem Luftfilter, lag der Fokus auch darauf, sowas in Zukunft zu vermeiden. Entstanden ist letztendlich ein Motor und Motorraum, der optische interessante Lösungen bietet, aber trotzdem "benutzbar" ist.

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Der Edition One als Basis für den Golf II VR6

  • Recaro-Kopfstützen in Rückbank
  • Recaro-Sitzkonsolen vom Corrado
  • Recaro-Ausstattung "Edition One"
  • Radläufe in Originaloptik aufgeweitet
  • Heck von Schriftzügen und Symbolen befreit

Der VR6 beruht in vielen Sachen auf dem Edition One, bei dem eigentlich "nur" die G60-Verbreiterungen entfernt werden sollten. Zum Vorschein kam aber so viel Rost, dass sich dies nicht mehr lohnen sollte.

Also wurde ein roter 55 PS Golf II von einem Senioren mit wenig Kilometer gekauft und alles vom Edition One übertragen, was möglich und sinnvoll war. Dazu gehörte seiner Zeit Motor, Innenausstattung, Felgen und etliche technisch notwendige Sachen wie Fahrwerk, Bremsen etc.

Im Zuge des "Karosserietauschs" wurde am zukünftigen VR6 einiges optimiert und weggelassen. Die Radkästen wurden in originaler Optik aufgeweitet und am Heck des VR6 sind die üblichen Sachen verschwunden.

Ein neuer Lack von Ford rundet das Ergebnis ab.

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