Motorraum für den VR6 aufbereiten und Motor einhängen

Der Motorraum des GTI war über die tägliche Benutzung schon recht stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Wenn jetzt also ein neuer Motor rein soll, dann richtig. Und das Ganze auch etwas mit Plan und der Möglichkeit es später eingetragen zu bekommen.

Im Grunde ging es nur darum, die ganzen Gammelecken zu entfernen und etwas pflegeleichtes zu schaffen, was aber trotzdem noch halbwegs Original wirkt.

Motorraum reinigen und für die Schweißarbeiten vorbereiten

Über eine längere Zeit zog sich der Prozess des "sauber Machens". Alter Motor raus - ging noch ganz gut, auch wenn sich etliche Schrauben streubten. Dann galt es mit Schleifmitteln die alte Farbe herunter zu holen. Dank Bohrmaschine und entsprechenden Aufsätzen ging dies relativ flott.

Erfreulicher Weise war der Motorraum des zukünftigen VR6 nicht von Rost befallen. Damit blieb das Einsetzen von Reparaturblechen außen vor und es musste nur für die "Schönheit" geschweißt werden.

Der Motorraum wurde nach der Reinigung in mehreren Schichten mit Rostumwandler behandelt und final mit einer temporären Grundierung versehen.

Motorraum des VR6 schweißen und lackieren

Einige nach der Reinigung des Motorraums wurde von der Preußenbande aus Storkow ein Hänger zur Verfügung gestellt, das Auto dort hin gebracht und Atze begann mit den Arbeiten an der Karosserie.

Letztendlich sollte er "nur" all jene Löcher zu machen, die man nicht mehr brauchen wird. Klingt nach nicht viel, ist aber in der Summe doch eine ganze Menge Arbeit. Dabei ging es um Löcher für den Kabelbaum, im Bereich des Luftfilters bis hin zu Befestigungspunkten für Anbauteile wie Servolenkung, Kühlwasser, Radhausschalen, Batterie etc.

Lackiert wurde der Motorraum damals von einer Firma, die sich ebenfall auf dem Gelände befand. Leider hebte sich der Lack an einigen Stellen an, so dass der Motorraum über C.C.Pro - Custom Car Production erneut lackiert wurde und so doch den Vorstellungen entspricht.

Wenn schon der Motorraum dran ist, dann kann doch eigentlich auch der Schlossträger dran glauben. So schwang sich Atze erneut ans Schweißgerät und machte auch hier alle unnötigen Löcher zu.

VR6 Motor in den Motorraum einhängen

Was für ein Spass. Ein solcher Motor ist bekanntlich nicht leicht zu bewegen ohne Bühne oder Motorkran. Es gab dann nur einen Weg - das Auto muss zum Motor.

Im Auto war nicht mehr viel drin und somit war es relativ leicht bewegbar. Die Karosserie wurde um den VR6 positioniert und anschließend der Motor eingehangen.