Golf II VR6 Wasserkühler aus Alu mit Einfüllstutzen am Kühler in der Draufsicht

Aluminium Wasserkühler für den VR6 in drei Ausbaustufen

Der damals eingebaute GTI-Motor hatte schon keinen Ausgleichbehälter mehr für das Kühlwasser und einen normalen Wasserkühler mit Einfüllstutzen. Leider saßen aber die Anschlüsse auf der falschen Seite. Also galt es etwas neues zu finden und so wurde ein Wasserkühler aus Aluminium für den VR6 gekauft, der etwas dicker als Original ist und um einiges breiter.

Ob ein Kühler aus Aluminium die Temperatur nun besser in den Griff bekommt als ein normaler VR6-Wasserkühler, sei dahin gestellt. Der Grund für einen solchen Wasserkühler lag eher in seiner Anpassbarkeit, auch wenn dies anfangs nicht so ausschlaggebend war, wie es im weiteren Verlauf des Umbaus wurde.

Drosselklappe ohne Wasserversorgung

Golf II VR6 Drosselklappe ohne Wasseranschluss

Zwar blieb die Heizung erhalten und erhielt eine überarbeitete "Verrohrung", jedoch mussten auch einige Sachen ihren Platz räumen. Dazu gehörte die Zusatzwasserpumpe und die Wasserversorgung der Drosselklappe des VR6.

Wasserversorgung der Heizung aus Aluminiumrohren

Golf II VR6 Wasserkühler aus Alu mit Einfüllstutzen im Wasserrohr - Wasserrohre zur Heizung

Im Original wird die Heizung beim VR6 mit Schläuchen an den Motor angeschlossen. Da diese optisch nicht den Ansprüchen entsprachen, wurden neue Rohre erstellt. Die Rohre von und zur Heizung werden dicht an der Spritzwand geführt, laufen dann noch etwas parallel und trennen sich anschließend in ihrem Verlauf hinsichtlich des Zieles auf, wodurch eine aufgeräumtere Optik erzielt wird.

Wasserkühler für den VR6 mit Einfüllstutzen im Wasserrohr

Ursprünglich war es angedacht, den Einfüllstutzen für das Kühlwasser in das Rohr zum Kühler des VR6 zu setzen. So hat man es oft bei anderen gesehen und es schien eine gute Lösung zu sein, da der Wasserkühler original belassen werden konnte und so leicht austauschbar war.

Durch den Umbau auf ein Thermostatgehäuse vom R32 konnte die Wasserversorgung dicht an Motor und Wasserkühler des Golf II verlegt werden. Dadurch spart man sich den Weg über das Getriebe und den Anlasser und erzielt eine kompaktere Optik.

Die Wasserrohre wurden an die Platzverhältnisse im Golf II angepasst und von Reifen Tobi zusammen gesetzt. Anschließend wurden die Schweißnähte verschliffen und die Rohre mit schwarzem Pulver beschichtet.

Wie schon damals beim Edition One kamen auch beim VR6 wieder Lüfter von Spal zum Einsatz. Diese bauen recht flach und ließen sich so ohne Probleme vor den Kühler setzen. Aufgrund der Maße des Kühlers hatten  zwei Stück gut Platz.

Im Grunde ist dies so eine sehr schöne Lösung wesen, wurde aber dann doch nicht verwendet, weil die Rallye Scheinwerfer nicht mehr rein passen sollten. Eigentlich hätte man dies mal vorher testen sollen, aber wie es immer kommt...

Neugestaltung mit Einfüllstutzen am Wasserkühler

Es musste also ein neuer Wasserkühler für den Golf II her. In seinen Maßen relativ ähnlich. Dieses Mal wurde der Einfüllstutzen für das Kühlwasser in ein Rohr am Kühler gesetzt. Es stellte sich herraus, dass der Stutzen im Rohr nicht so optimal war und man das Rohr immer verdrehte, was für die Verbindungsschläuche nicht so gut war. Auch war der Einlass am Wasserkühler etwas klein.

All das wurde dieses Mal berücksichtigt. Reifen Tobi hat die Sachen wieder zusammen gesetzt, wie es gewünscht war. Die Anschraubpunkte für Lüfter auf der motorseitigen Seite wurden entfernt, der Termoschalter aus dem Motorraum in die Stossstange gelegt. Um aus Fehlern zu lernen, wurden Aussparungen in den Kühler gemacht, um Platz für die Scheinwerfer zu haben.

Golf II mit kleinerem Wasserkühler aus Alu und separatem Einfüllstutzen

So wie zuvor beschrieben, ging das Auto zum Tüv und die Software wurde angepasst. Hin und wieder war der Druck im Kühlsystem so hoch, dass der Einfüllstutzen übergelaufen ist. So wurde sich der Sache im darauf folgenden Winter angenommen. Anscheinen hat man es mit den Ausschnitten am Wasserkühler des VR6 für die Rallye Scheinwerfer etwas gut gemeint, so dass zwar die Scheinwerfer genug Platz hatten, aber der Wasserfluss gehemmt war.

Ergebnis: neuer Kühler

Der Einlassstutzen im Bogen war eigentlich recht gut, aber wenn man schon mal neu baut - warum nicht anders? Also bewärtes wie motorseitige Anschraubgewinde für Lüfter entfernen, Termoschalter nach vorne, aber etwas höher und den Wasserkühler insgesamt etwas kleiner wählen.

Schon beim Tüv hatte C.C.Pro - Custom Car Production angemerkt, dass der untere Schlauch am Küler leicht in den Querträger drückt. Es funktionierte, aber man möge ein Auge drauf haben. Dies war durch den neuen Kühler hinfällig.

Neuer Einfüllstutzen für Kühlwasser und größerer Einlass

Dieses Mal wurde ein vertikales Rohr an den Kühler gesetzt, welches den Einfüllstutzen beinhaltet. Dadurch hat man halbwegs eine Anzeige, wie viel Kühlwasser drin ist und kann auch leichter noch etwas "Luft" lassen.

Der Einlass für das Wasser in den Kühler wurde ebenfalls auf den Durchmesser der Wasserrohre angepasst und somit sollte dem "Strömen" des Wasser nichts mehr im Wege stehen. So ist in der folgezeit das Problem mit dem Überlaufen auch nicht mehr aufgetreten und das Thema Wasserkühler konnte abgeschlossen werden.