Jetta II 16V Turbo mit schwarzer Rallye-Front

Klassischer Jetta II 16V Turbo mit mehr Leistung und Komfort

Als der Golf II 16V damals verunfallte, war die Suche nach etwas Neuem groß. Ein Mal an die Leistung gewöhnt, sollte es wieder mindestens ein 16V sein.

So fand sich damals der Jetta II 16V als "rollende Karosse mit Motor" (2l 16V MKB 9a), jedoch ohne Stoßstangen und Innenausstattung. Mittlerweile ist der Jetta II 16V über 15 Jahre (Stand 2017) in meinem Besitz.

Über etliche Jahre und zahlreiche Umbauten entstand eine klassische Optik

  • KW-Gewindefahrwerk V2
  • 8x16 BBS RS mit Außenbetten aus Edelstahl
  • 195/40er Reifen
  • Abgedunkelte Rallye-Front
  • Brembo Bremsanlage vorne

Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Sachen etliche Male geändert und würden für viele weitere Projekte reichen.

Die einzige Konstante bei den Felgen war der Durchmesser mit 16 Zoll. Vom Design her, ging es über 9x16 Cup Felgen zu 9x16 Keskin KT1 Felgen, zu 9x16 Revolution Modern Line Felgen und letztendlich zu 8x16 BBS RS Felgen vom Porsche. Das dies nicht reichte, zeigt sich darin, dass neun Revolution Felgen auf Hochglanz verdichtet wurden, um final vier anständige Felgen zu haben. Auch die BBS RS des Jetta II blieben nicht unbehandelt und bekamen u. a. Edelstahl Außenbetten.

Äußerlich hat der Jetta II seine finale Optik erreicht. Recht klassisch mit GL-Stoßstangen, leichtem Cleaning was  Logos und Schriftzüge betrifft, eine Rallye-Front sowie eine dezente Tieferlegung runden das Gesamtbild ab.

Mehr Leistung - vom 2 Liter 16V Saugmotor zum Turbo-Motor

  • Zwei Liter 2e Block vom Golf III GTI
  • 16V Kopf vom Golf II
  • Turbo von Garret GT2871r
  • Ansaugbrücke vom Audi S2

Der originale 16V Motor aus dem Passat wurde bearbeitet und machte mit seinen 166 PS schon viel Freude. Mit der Zeit und fortschreitender technischer Möglichkeiten kam der Wunsch nach mehr Leistung auf.

Folglich wurde der Motor des Jetta II um einen Turbolader erweitert. Das dies nicht die schlechteste Entscheidung war, zeigt die lange Haltbarkeit der verwendeten Komponenten. Mittlerweile halten die verwendeten Teile seit über 10 Jahren (Stand 2017). Aufgrund der technischen Gegebenheiten handelt es sich zwar noch um einen zwei Liter Block, aber nicht mehr vom Passat, sondern vom Golf III.

Über die Jahre wurde der 16V Turbo Motor technisch und optisch stetig weiterentwickelt.

Im Gegensatz zu anderen Turbo-Umbauten wird der Motor auch wirklich "gefahren", was in einem sympatischen Händler für Reifen mündet. Mittlerweile hat der Motor des Jetta 16V über 30.000 km runter. Zahlreiche Teile sind noch immer die ersten Teile wie z. B. Getriebe, Kupplung und Antriebe.
 

Nappa-Leder in Verbindung mit Recaro-Sitzen sorgen für einen Hauch von Oberklasse

  • Nappa Lederausstattung
  • Recarositze mit Konsolen vom Corrado
  • Eigenbau Doorboard
  • Holzlenkrad und -schaltknauf
  • Elektrische Fensterheber
  • Dezenter HiFi-Ausbau

Der Innenraum des Jetta II 16V beherbergt eine komplette Nappa Lederausstattung.

Auf Sitzen von Recaro nehmen Fahrer und Beifahrer Platz. Optimiert wurden die Sitze mittels Konsolen vom Corrado, die eine tiefere Sitzposition ermöglichen. Eigenbau Doorboards, die ein 16er Zwei-Wege-System aufnehmen und zusätzlich noch ein Ablagefach bieten, runden den Innenraum des Jetta II ab.

Die hochwertige Recaro-Ausstattung wird durch ein Holzlenkrad und -schaltknauf ergänzt, wodurch ein Hauch von Luxus und Oberklasse aufkommt. In der heutigen Zeit Standard, aber in den 80er Jahren schon "Luxus" sind elektrische Fensterheber im Jetta II, die ebenfall die Wertigkeit des mit Nappa ausgekleideten Innenraumes unterstreichen.

Die Hifianlage steht all dem in nichts nach und wurde im Stil der späten 90er Jahre gehalten. Hierbei wurde Wert auf eine weitere Nutzung des Kofferraumes und einen anständigen Klang in Zusammenhang mit einer dezenten Optik gelegt.