Golf II GTI 16V - RSL Alufelgen

Das erste Auto - ein Golf II GTI 16V

Das erstes eigene Auto war dieser absolut serienmäßige calypsogrüne 2er Golf mit einem 1.6l 70 PS Motor und keinen nennenswerten Extras - eben ein einfaches Einsteigerauto für den "Fahranfänger".

Golf II GTI 16V mit Powertech Alufelgen in 8x15 und G60-Verbreiterung

Als erstes musste das Auto etwas tiefer und so zog ein Weitec Fahrwerk ein mit 60 mm Tieferlegung und Koni Dämpfern. Etwas später folgte dann der Niedergang auf 80 mm an der Vorderachse.

Die Gler Stoßstangen hatte er schon. Es kam der GTI Spoiler dazu und eine Grill ohne Emblem, welcher Anfangs selber gebaut wurde. Um nicht den üblichen Einheitsbrei zu haben, folgte später der Grill von JOM.

Auch die G60 Verbreitungen wurden mal montiert, sind auch Klasse, was diese an Platz bieten, mussten aber später wieder weichen.

Experimentieren mit Alufelgen am Golf II

  • Powertech Alufelgen
  • 8x15 ET 25 mit 195/45er Reifen vorne
  • 9x15 ET 15 mit 215/45er Reifen hinten

Mit den Felgen wurde viel experimentiert, wie fast an jeder Baustelle. Es blieb aber immer bei 15 Zoll. Zur Probe wurden ein Mal 14 Zoll RSL Felgen montiert, was aber von der Tiefe her kaum fahrbar war, aber optisch den Golf II in ein anderes Licht rückte.

Das Auto war über die gesamte Zeit ein Alltagsauto und wurde täglich über das gesamte Jahr bewegt.

So kamen in 15 Zoll unter anderem die BBS Felgen vom 3er Golf, gefolgt von 7,25x15 Cupfelgen, Powertech Felgen in 8x15 Alpinlook und zum Schluß waren es 8 und 9x15 Powertech Felgen in klassischer Optik an den Golf II.

Vom Reifen her wurde außer auf den neu Zoll breiten Felgen immer ein 195/45er verwendet. Das Schöne an der Tauscherei, ich musste nie Reifen austauschen weil sie verschlissen waren, sondern es gab immer rechtzeitig einen neuen Satz Felgen.

Optimierte Lederausstattung für den Golf mit Corrado Sitzen

Golf II GTI 16V mit Lederausstattung und Corrado Sitzen

Auch der Innenraum blieb nicht unverändert. Das anfängliche Seriengestühl wurde gegen Corradositze getauscht und die waren schon Klasse von der Tiefe her, besonders wenn man an die zwei Meter groß ist. Später wurde die bunt zusammengewürfelte Innenausstattung dann gegen eine originale Lederausstattung mit Ledersitzen vom Corrado getauscht.

Der Tacho wurde etwas modifiziert und erhielt polierte Tachoscheiben, teils auch mit geänderten Zeigeranschlägen. Anfangs war ein 30er Jamex-Lenkrad und später ein Holzlenkrad integriert.

Zusatzinstrumente fanden ebenfalls ihren Platz im Armaturenbrett des Golf - eben all die Spielereien die zu der Zeit angesagt waren.

Mehr Leistung durfte es sein - Umbau auf GTI 16V

Als die Optik dann zufriedenstellend war, wurde der Motor gegen einen 1.8er 16V getauscht. Das war für damalige Verhältnisse schon traumhaft. Endlich ein dreistelliger Leistungs-Wert im Fahrzeugschein des Golf.

In Sachen Abgasanlage wurde so alles ausprobiert, was möglich war:

Letzteres klang am besten. Kein elendiges brummen wie bei einer Gruppe A und dennoch präsent.

An den Teilen die hier mehrfach verbaut wurden (Felgen, Abgasanlage...), man hätte noch zwei Fahrzeuge umbauen können.

Das Ende des Golf II

Eines Tages auf dem Weg zum VW Treffen nach Wittenberge geschah es dann. Auf der Autobahn schob mich eine fernöstliches Fabrikat auf den vor mir Fahrenden und der Golf II war platt.

Am Tag zuvor wurden die Powertech Felgen eingetragen... Sowas macht dann doch Freude.

Es war sehr Schade, denn das Auto war äusserst dezent umgebaut, ohne großes Spoilerwerk mit hang zum Originalen, aber eben tief und interessante Felgen für die damalige Zeit.

Da man nicht so ganz ohne Auto konnte, ging es dann mit einem Jetta II 16V weiter.